Feiert Alfa mit der Giulia sein Motorsport-Comeback?

 

Atemberaubend, nicht wahr?

 

Das Autojahr 2015 hat bereits unzählige Neuheiten bereit gehalten, doch keines hat so nachhaltig beeindruckt wie die neue Giulia. Alfas neue Mittelklasse-Limousine ist so elegant und sexy wie kein zweites in diesem Segment. Man kann sicher sein, dass den Italienern - wenn die Technik hält was die Optik verspricht - hier ein sehr großer Wurf gelungen ist und Alfa mit diesem Modell zurück auf die Erfolgsspur finden wird.

 

Wehe wenn dieser Alfa im Rückspiegel auftaucht.......

 

Sollte dies gelingen, dürfte man Alfa sicher auch bald wieder im Rennsport begrüßen dürfen. Und das könnte schneller schneller gehen als gedacht. Im Gespräch mit Alfa-Chef Harald Wester hat man erfahren, das Alfa "auf jeden Fall zurück in den Motorsport möchte." Nur das wann und wo ließ Wester offen.

 

 

 

Doch wo wäre die Giulia besser aufgehoben als in der DTM. Die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft erfreut sich derzeit größter Beliebtheit und will ab 2018 auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten (USA) Station machen. Dies würde sicher perfekt in Alfas Wachstumsstrategie passen, denn nach 4C wird man auch die heiße Italienerin dort vermarkten. Außerdem kann Alfa auf eine äußerst erfolgreiche Zeit in der DTM zurückblicken. Mit dem Alfa Romeo 155 konnten die Italiener gleich beim Debüt 1993 mit Nicola Larini die Fahrerwertung gewinnen. Insgesamt kam Alfa in ihrer aktiven DTM-Zeit auf 41 Siege und 20 schnellste Rennrunden.

 

Feuer und Flamme für Alfa Romeo!

 

Möglich wäre aber auch ein Engagement/Comeback in der WTCC. Dies wäre sicher die kostengünstigere Möglichkeit weltweit für das Produkt zu werben. Auch hier war Alfa bereits in der Vergangenheit erfolgreich unterwegs und konnte unter anderem 2005 mit dem Alfa 156 den Vizetitel bei den Konstrukteuren einfahren. Aktuell ist Alfa auch in der WTCC vertreten allerdings nur in Form des 4C als offizielles Safety-Car.