Durch ein Inserat aufmerksam geworden, habe ich mir den 26.8.2017 reserviert da in Crans-Montana das 13. Internationale Fiat 500 Treffen veranstaltet wird.

Hand auf’s Herz, diese Fahrzeuge gehören einfach zur Leidenschaft italienischer Fahrzeuge.

Gesagt getan, startete ich meine Reise am 26.8.2017 um 7.30 Uhr und fuhr mit meinem GTV6 Richtung Urner Massiv.

Rund 3 Stunden Fahrt und ca. 150 Km lagen vor mir. Der Wetterbericht sah vielversprechend aus, obwohl sich Richtung Süden eine dunkle Wolkendecke abzeichnete.

Nun denn, fuhr ich auf der Autobahn gen Süden und konnte gerade noch bei Wassen die Ausfahrt nehmen denn schon staute sich schon wieder eine grosse Kolonne vor dem Gotthardtunnel.

Es gibt 2 Routen um ins Wallis zu kommen. Die eine Route führt über den Furka-Verlad, also per Bahn nach Obergoms, die andere Route führt über den Furkapass ins unseren Nachbarkanton.

Ich habe die Route über den Furkapass gewählt weil ein Alfa Romeo nicht gerne Zug fährt denn er hat ja seine eigenen Räder, und ich kann euch versichern, um diese Uhrzeit ist eine Passfahrt einfach genial.


 

Ausser ein paar einsamen Rad- oder Töfffahrern gehörte die Strasse mir. Wie schon erwähnt gab es gerade zu dieser Zeit leichten Niederschlag und die Strasse war nass somit war in Spitzkehren Vorsicht geboten. Ein kurzer Halt auf der Passhöhe 2430 Me zeigt wunderbar welch eine Ruhe dort oben herrscht (eben zu dieser Morgenzeit).

Weiter den Pass hinunter haben die dann noch ein Radrennen organisiert was die Fahrfreude ein wenig getrübt hat da die Radfahrer in Gruppen unterwegs waren und abwärts auch ein recht hohes Tempo aufwiesen was überholen ziemlich schwierig machte.

Nun denn, die müssen ja auch irgendwo sein (nicht unbedingt wenn ich unterwegs bin) und es ist alles gut gegangen.

Weiter gings dann bei Obergoms vorbei Richtung Fiesch, Brig, Visp. Schliesslich biegt man dann bei Viadiuc d’Anniviers rechts ab und folgt dem Berg hinauf nach Crans-Montana.

Oben angekommen wird man von einem sehr schönen, gepflegten Dorf begrüsst.

               

 

Bekannt geworden ist die Ferienregion Crans-Montana ursprünglich als Fremdenverkehrszentrum auf dem Hochplateau um die Gemeinde Montana, die mit der 1929 neu entstandenen Feriensiedlung Crans-sur-Sierre zusammengewachsen und im touristischen Sprachgebrauch unter diesem Doppelnamen bekannt geworden ist.

Zum Feriengebiet Crans-Montana zählen ferner die beide Gemeinden Icogne und Lens, die Dörfer ChermignonMollens und Randognesowie eine Reihe kleinerer Siedlungen am Hang hoch über dem Tal der Rhone zwischen Sitten und Siders.

Die Begründung des Ortes Crans-Montana erfolgte 1892 durch die Eröffnung des Hôtel du Parc durch die Herren Antille und Zufferey aus Sierre. Der eigentliche Begründer ist jedoch Theodor Stephani, der 1897 seine Kranken in diese von kleinen Seen und ausgedehnten Fichtenwäldern geschmückte Hochebene brachte und 1899 das Sanatorium Beauregard eröffnete.

 

Das Fiat-500-Treffen fand auf dem Parc d’Ycoor statt inmitten von Crans-Montana.

Mein Fahrzeug verstaute ich in einem Parkhaus in der Nähe denn, parkieren ausserhalb einer erlaubten Zone wäre hier sehr teuer versicherte mir ein höflicher älterer Herr.

 

Nun stehen sie da, in Reih und Glied, die 500-erli. Fein herausgeputzt und in vollem Glanz. Es sind auch einige Rennzwerge unter ihnen die sofort auf die Rennstrecke fahren könnten.

Die Stimmung ist l’Italiano. Südländische Verpflegung und Musik runden das Ganze ab. Zwischendurch sieht man die Autos im Dorf herumfahren was eine besondere Stimmung gibt.

Gegen Abend geht’s dann wieder zurück in Richtung Gotthardgebiet. Der Ausflug hat sich gelohnt, ich kann viele schöne Eindrücke mit nach Hause nehmen.

 

Für den Bericht: Walti Heiner