Alle zwei Jahre machen wir eine Wochenend-Ausfahrt. Diesmal war’s vom 10.9. – 11.9.2016.

Bei prächtigem Wetter trafen wir uns im Hotel Seerausch in Beckenried zu Kaffee und Gipfeli. Bruno übereichte allen Teilnehmern die Reiseunterlagen, denn bis zu diesem Zeitpunkt war die Reiseroute noch geheim.

Gespannt studierten wir die verschiedenen Ziele. Nun war klar, es ging Richtung Osten nach Österreich/Tirol.

  

 

Nach einigen kurzen Anweisungen von Bruno auf dem Parkplatz ging es dann endlich los.

Im Konvoi ging es dann Richtung Flüelen, Brunnen, Sattel, Schindellegi und dann auf die Autobahn Richtung Sargans. Die Fahrt ging recht zügig bis wir dann bei Feldkirch über die Grenze Richtung Bludenz-Arlberg fuhren.

Nach ca. 216 Km nahmen wir dann die Ausfahrt Klösterle wo wir kurze Zeit später bei Kaspars Seestüble den ersten Halt machten.

Idyllisch gelegen, neben einem kleinen (sehr kleinen) See bietet es doch eine sehr gute Gelegenheit um sich zu stärken oder einfach nur zu verweilen. Nette Bedienung inbegriffen.

 

 

 

Weiter gings dann Richtung Arlbergtunnel und über den Pass. Vorbei am berühmten Skiort St. Anton, durchs Ötztal bis nach Längenfeld. Nach dem letzten Halt waren es rund 90 Km wo wir unseren Mittagshalt machten.

Im Restaurant Sünderalm wurden wir mit Riesenschnitzeln verköstigt und rundum gut bedient.

Nach rund einer Stunde Zwischenhalt gings dann weiter Richtung Sölden, Hochgurgel und Timmelsjoch. Die Passhöhe liegt auf 2509m Höhe und bietet Fahrspass pur mit unzähligen Kurven. Kommt natürlich bei den servo-verwöhnten Fahrern nicht so authentisch rüber wie bei den älteren Fahrzeugen die noch mit schierer Oberarmkraft gelenkt werden müssen....

Dann wurde das Wetter zunehmend schlechter und wir fuhren kurz vor unserm Hotel in ein starkes Gewitter rein. Nach rund 70 Km konnten wir dann in Pfelders unser Hotel Pfeldererhof beziehen. Das Dorf ist autofrei und versprüht den typischen Charme des Südtirols.

  

Beim Ankunftsapero wurde noch viel über die gefahrene Route geplaudert und einige waren froh sich auch mal ausruhen zu können.

Das Hotel verfügt über wunderschöne Zimmer und einen hervorragenden Wellnessbereich. Alles sieht so neu aus und ist sehr liebevoll und mit vielen schönen Details eingerichtet.

Im Sommer für umfangreiche Wandertouren und im Winter für den Skisport optimal geeignet.

Am Abend durften wir dann ein mundiges Essen geniessen und an der hoteleigenen Bar wurde noch viel diskutiert und gelacht.

 

Um 8.45 Uhr gab es dann ein reichhaltiges Frühstück. Das Wetter hatte sich über die Nacht erholt und mit frischen Morgentemperaturen ging es dann weiter Richtung Moos, Meran, Naturs, Latsch, Schlunderns und Müstair. Diese Route war einfach fantastisch. Abgesehen von ein wenig Stau (immer diese Sonntagsfahrer) ist gerade in dieser Jahreszeit die Obsternte in vollem Gange. Die riesigen Wein- und Obstplantagen strotzen nur so von farbigen und heranreifenden Früchten. Ein wunderschönes Erlebnis.

Nach rund 100 Km machten wir für den zweiten Mittagslunch einen Halt im Hotel Helvetia in Müstair.

Hervorragende Küche, überaus freundliche Bedienung und schönes Ambiente im Restaurant machten uns den Aufenthalt zu Genuss. Sehr zu empfehlen.

Nach dem Mittagessen um ca. 14.00 Uhr verabschiedeten wir uns voneinander den nun traten wir die Heimreise individuell an.

 

Wer nun aber meint es werde hier nun mehr langweilig nach Hause gefahren der irrt gewaltig.

Die Heimfahrt führte uns noch über den Ofenpass durch den bezaubernden Nationalpark bis nach Zernez, und weiter über den Flüelapass nach Davos.

Einige trafen sich nach ca. 150 Km Fahrstrecke noch in Schiers zu einer kleinen Erfrischung.

Von da an ging es dann endgültig nach Hause. Wir fuhren im Konvoi mit Spider, 75 und GTV auf der Autobahn Richtung Glarus.

Leider war dann das Verkehrsaufkommen relativ hoch und wir konnten uns nur noch im Schneckentempo fortbewegen.

Das dies für unsere Alfas nicht geht ist doch klar und für diese Fälle haben dazumal die Urner den Klausenpass gemacht.

Anita und Kurt, Gabi und Walti verliessen die Autobahn und machten sich nochmals auf um den Alfas die Sporen zu geben und den fast autofreien Klausenpass zu erklimmen. Bellissimo.......

 

Zu Hause, im Urnerland angekommen konnten wir 764 Km mehr auf dem Tacho ablesen.

Nach diesem schönen Wochenende sagen wir danke!

 

Danke:

  • Für die ausgezeichnete Organisation von Bruno und Shirley und allen die da sonst noch dazu beigetragen haben. Preis-Leistung war exzellent. Wie immer unvorstellbar wie die das machen. Bravo und Kompliment.
  • Für das Wetter. Ausser dem kurzen Gewitter war es sehr sonnig und warm.
  • Allen Beteiligten für die gute Stimmung und unterhaltsamen Gespräche.
  • Für ein unfallfreies nach Hause kommen.
  • An Alfa Romeo, denn ohne diese Autos wäre der Ausflug nur halb so „cuore sportivo“ gewesen :-)))))))))

 

 

(Für den Bericht: Walti Heiner)